Produktgestaltung, insbesondere bei industriellen Produkten, ist leider viel zu häufig ein Produkt des Zufalls oder persönlicher Interessen und Vorlieben. Das liegt auch daran, dass es in den Ausbildungs- und Studiengängen der meisten Mitarbeiter in Industrieunternehmen schlichtweg überhaupt nicht vorkommt. Im besten Fall werden sich dann Kompetenzen durch „Anlesen“ und „Abgucken“ – im schlimmsten Fall durch „Ausdenken“ angeeignet. Leider erkennt man das meist auch an den Produkten …
“Form follows function” ist dabei der in diesem Zusammenhang wohl am meisten missverstandene Satz der Designwelt. Denn er bedeutet nicht, dass sich die Form der Funktion unterordnet, sondern dass diese eine logische Konsequenz aus ihr ist. Die Form ist eben nichts Losgelöstes, kein unnötiger Zierrat und auch kein Nebeneffekt, sondern sinnvollerweise das Ergebnis einer bewussten Gestaltung als Ausdruck der Funktion.
Leider gibt es aber immer noch genügend Entwürfe, bei denen die Verbindung zwischen Form (= Gestaltung) und Funktion (= Zweck) nicht in Einklang steht bzw. im schlimmsten Fall sogar konträr ist.
Eine Kaffee-Kanne, die nicht vernünftig ausgießt oder ein Gerät, was umständlich zu bedienen ist sind fundamentale Gestaltungsfehler – und wir sind umgeben von ihnen.
Ein positives Beispiel für bewusste und funktionale Gestaltung scheint uns bei WIKA mit dem Druckschalter PSD-30 gelungen zu sein. Den Weg dahin, haben wir in einem Artikel skizziert.
Der Gewinn des iF product design award 2009 bestätigt die ausgezeichnete Gestaltung unseres Druckschalters PSD-30.
Lesen Sie dazu mehr in unserer Presseinfo oder besuchen Sie doch mal die iF Online Ausstellung.