Definition der Schutzart IP 68 in Theorie und Praxis Leider werden wir viel zu selten gefragt, wie die Schutzart IP 68 bei unseren Drucksensoren und Pegelsonden spezifiziert ist, d. h. wie tief ein solches Gerät untergetaucht werden darf.  Dabei ist das nicht nur eine sehr sinnvolle, sonder sogar eine zwingend notwendige Frage, denn die Schutzart IP 68 wird im Gegensatz zu fast allen anderen Schutzarten in der IEC 60529 nur beschrieben, nicht aber mit konkreten Werten spezifiziert:
  1. Die „6“ an der ersten Stelle bedeutet, dass das Gerät staubdicht ist.
  2. Die „8“ an der zweiten Stelle bedeutet, dass das Gerät für dauerndes Untertauchen in Wasser geeignet ist.
Nicht beschrieben wird allerdings, wie tief ein solches Gerät untergetaucht werden darf. Was auch absolut Sinn macht, denn ob ein Gerät in einen Wassertank mit 1 m Höhe getaucht wird, oder für Messungen in 300 m Tiefe am Meeresboden verwendet wird, macht halt einen gewaltigen Unterschied. Gemäß Norm müssen daher der Hersteller und der Anwender die Bedingungen für IP 68 definieren.  Allerdings muss die Schutzart IP 68 immer besser sein, als die Schutzart IP 67, d. h. das Gerät muss mindestens 1 m  tief untergetaucht werden dürfen. In der Praxis bedeutet dies, dass wir für unsere Drucksensoren und Pegelsonden je nach Anwendungsgebiet unterschiedliche Eintauchtiefen angeben. Diese fangen bei 3 m an und können bis zu 300 m betragen. D. h. je nach Einsatzzweck, werden hier ganz unterschiedliche Tauchtiefen spezifiziert. Wenn Sie also für Ihre Anwendung die geeignete Lösung suchen, fragen Sie am besten unseren Customer Support um Rat.